Ich weiß ja. Eigentlich sollte ich mal etwas politisch werden, mich über die Wahl äußern, oder über die Äußerungen bestimmter bayrischer Politiker. Vielleicht sollte ich auch zum Wahlgang aufrufen, da es ja leider viel zu viele gibt, die stets der Wahl fernbleiben und gerade hier im tiefsten Osten radikalen Parteien einen Platz schaffen.
Aber eigentlich dachte ich heute darüber nach, wie toll es mal sein wird, wenn die Lieblinge endlich ihr eigen Geld verdienen und sich eine Zugehfrau leisten können. Die kann dann einmal die Woche die Wohnung putzen, zweimal oder so die Wäsche waschen und bevor sie vorbeikommt kann sie dann auch gleich noch einkaufen gehen. Und sie soll Philomene heißen, französisch sprechen und eine weiße Haube tragen. Und endlich muss ich dann nicht mehr die niederen Arbeiten verrichten. Ich hasse Hausarbeit.
Donnerstag, August 11, 2005
Mittwoch, August 10, 2005
Bluffen
Als ich diese Woche mit meinem Professörchen in der Privatsprechstunde Patienten untersuchte, nahm ich mal wieder die Funktion des ersten Sekretärs ein. Computer bedienen, Akten aufrufen, Rezepte drucken, die Patienten im Wartezimmer mittels Sprechanlage hereinbitten. Doch dummerweise habe ich einmal vergessen das X zu drücken, welches meinen hörbaren Redefluss im Wartezimmer unterbindet. Dies fiel mir allerdings erst auf, als der Patient schon etwa zehn Minuten bei uns war, durch untersucht und bequatscht. Gute Miene zum bösen Spiel. Ich habe mir nichts anmerken lassen. Und die nächsten Patienten waren lieb genug nichts zu sagen. Glück gehabt.
Dienstag, August 09, 2005
Das Kabel
Ich habe die Sehnsucht nicht mehr ausgehalten. Und da heute S&M ansteht habe ich Phillip wieder befreit und ihm seine Wunden geleckt. Er meinte, er habe die kurze Trennung gut überstanden und eigentlich hatte ihm die Demütigung des Abschubes gut gefallen, er blüte richtig auf. Nun die Lieblinge freuen sich, wieder viele schöne Stunden mit Phillip zu verbringen, sich ganz von ihm einnehmen zu lassen und sich ihm hinzugeben, auch mit anderen.
Und für Wellington habe ich so ein Kabel gekauft, so dass er nun mit dem Namenlosen wilde Fesselspiele machen kann. Vielleicht lässt sich Phillip auch involvieren.
Unbegrenzte Möglichkeiten.
Und für Wellington habe ich so ein Kabel gekauft, so dass er nun mit dem Namenlosen wilde Fesselspiele machen kann. Vielleicht lässt sich Phillip auch involvieren.
Unbegrenzte Möglichkeiten.
Samstag, August 06, 2005
Sarah and Marc
Manchmal fehlt mir der Phillip. Eigentlich nur Dienstag abends. Oder dann eben Samstag nachmittags wegen der Wiederholung. Denn nun kann ich Sarah and Marc in Love
nicht mehr sehen. Auch wenn das niemand versteht. Ich mag´s.
nicht mehr sehen. Auch wenn das niemand versteht. Ich mag´s.
Freitag, August 05, 2005
Aschenputtel
Ein lauer Sommerabend, Schmetterlinge fliegen um die bunten Blüten des Innenhofes, der Blick über die Balustrade gibt das Panorama über die Elbe und Dresdens schönste Stadtviertel Frei, am Horizont lichtet sich die Kontur der Frauenkirche ab.
Kellner füllen einem die Gläser, die noch nicht einmal halb geleert sind in Windeseile wieder auf, was dazu führt, dass man am Ende überhaupt nicht bemerkt wie viel man eigentlich zu sich genommen hat. Nach einigen Plaudereien in drei verschiedenen Sprachen der Ruf ins Innere, ins Herzstück des Schlosses wo der Gaumenschmaus kulminiert. Reden, Dankesreden, leider keine an mich gerichtet. Aber man klatscht, man freut sich, auch wenn man nicht weiß wer nun eigentlich warum was erzählt hat. Hauptsache es schmeckt. Die unruhige Tischdame von ihrem Nebenherrn genervt mich flehend anblickend, doch bevor ich meine Hilfe anbieten kann, flüchtet sie davon. Weil der Schweizer seinen Nachtisch nicht mag bekomme ich ihn. Das Knie verlässt letztlich mit mir die Szenerie, noch kurz vor zwölf, bevor die Kutsche sich zurückverwandelt, bevor die Schuhe wieder Nussschalen werden, bevor er Zauber verfällt.
Kellner füllen einem die Gläser, die noch nicht einmal halb geleert sind in Windeseile wieder auf, was dazu führt, dass man am Ende überhaupt nicht bemerkt wie viel man eigentlich zu sich genommen hat. Nach einigen Plaudereien in drei verschiedenen Sprachen der Ruf ins Innere, ins Herzstück des Schlosses wo der Gaumenschmaus kulminiert. Reden, Dankesreden, leider keine an mich gerichtet. Aber man klatscht, man freut sich, auch wenn man nicht weiß wer nun eigentlich warum was erzählt hat. Hauptsache es schmeckt. Die unruhige Tischdame von ihrem Nebenherrn genervt mich flehend anblickend, doch bevor ich meine Hilfe anbieten kann, flüchtet sie davon. Weil der Schweizer seinen Nachtisch nicht mag bekomme ich ihn. Das Knie verlässt letztlich mit mir die Szenerie, noch kurz vor zwölf, bevor die Kutsche sich zurückverwandelt, bevor die Schuhe wieder Nussschalen werden, bevor er Zauber verfällt.
Dienstag, August 02, 2005
Das Rezept
Heute habe ich vier Eier aus dem Kühlschrank genommen. Ich habe sie aufgeschlagen und das Eigelb vom Eiweiß getrennt. Da ich nicht wusste wie und wozu das Eiweiß zu nutzen habe ich es einfach verschwenderisch in den Ausguß geschüttet und dabei zugesehen wie das dickflüssige schleimige Proteingemisch durch das Krümel- und Speiserestesieb hindurch sickert. Nun zurück zum Eigelb. Das habe ich in einem Becher mit vier Esslöffeln Zucker vermischt und einen Spritzer Zitronensaft hinzugefügt. Man hätte auch die Schale unbehandelter Zitronen zufügen können, aber erstens haben wir keine kleine Reibe und zweitens mag ich den Gedanken nicht Zitrusschale zu essen. Jedefalls wurde das alles dann schaumig geschlagen, mittels eines elektrischen Handrührgerätes. Aufgeschäumt sah die Mischung aus, als könne sie noch etwas Mascarpone vertragen. Schwupp reingeschubst. Fünfhundert Gramm. Untergehoben. Nebenbei habe ich meinen geliebten Espresso gekocht, diesen mit einem Eierbecher Amaretto und einem Eierbecher voll Cognac vermischt. In diese Lösung badete ich Löffelbisquits von allen Seiten und legte diese dann in eine Auflaufform. Die andere Pampe drüber und das alles noch mal. Fertig. Mal sehen was Madame Fufu dazu meint, wenn ich dann auch noch Schokoladenstaub darüber werfe.
Montag, August 01, 2005
Phillip im Koma
Manchmal da werden einem manche Beziehungen einfach zu eng. Da hat man das Gefühl der andere nimmt einem viel zu sehr ein. Man verbringt Stunden und Stunden und denkt danach, was hat das eigentlich gebracht. Und dann ist es besser man zieht einen Schlussstrich. Bevor es zum Desaster führt.
Genau das haben der Liebling und ich nun gemacht. Phillip was uns einfach zuviel, wir haben ihn in Koma gelegt und auf den Speicher gesperrt. Und nun ist Ruhe.
Genau das haben der Liebling und ich nun gemacht. Phillip was uns einfach zuviel, wir haben ihn in Koma gelegt und auf den Speicher gesperrt. Und nun ist Ruhe.
Sonntag, Juli 31, 2005
Herr K. hat zur Zeit so gar keine Lust auf irgendetwas. Er will nicht lernen, er will nicht famulieren. Er mag seine Haare nicht, scheint keinen Appetit mehr zu haben, kränkelt seit einer Woche mit kratzendem Hals und Hustenschmerzen peribronchilär. Auch klagt er über Schlafstörungen die sowohl den Einschlaf als auch den Durchschlaf betreffen. Seine Träume sind stets wirr und surreal. Und er wacht noch nicht einmal wie sonst mit einem Lächeln auf seinem Gesicht auf. Objektiv gesehen könnte man sagen Herr K. durchlebe eine temporär depressive Phase. Objektiv betrachtet.
Samstag, Juli 30, 2005
slub
Nun befinde ich mich zum ersten mal in einer Bibliothek um was zu lernen. Ich habe den Liebling begleitet, der seine Hausarbeit fertig schreiben muss und dachte mir, ich könne dann ja auch meine Doktorarbeit vorantreiben. Aber es ist wie immer. Nun habe ich insgesamt vielleicht 4 Stunden was geschrieben und bin schon wieder voll geplättet. Und die Leute um mich herum nerven. Entweder sie haben einen Tick, wie etwa sich alle 15 Sekunden zu räuspern, oder sie schmeißen Wasserflaschen um. Gott sei gelobt, die Flasche war wenigstens zu, aber Wellington hat sich ganz schön erschreckt.
Der Liebling ist gegen meine lass-uns-nach-hause-gehen-bitten immun und nun harre ich der Stunden, dass die lieben anderen Hierlernenden bald wieder vorbeikommen und einen Kaffee trinken wollen. Oh je.
Der Liebling ist gegen meine lass-uns-nach-hause-gehen-bitten immun und nun harre ich der Stunden, dass die lieben anderen Hierlernenden bald wieder vorbeikommen und einen Kaffee trinken wollen. Oh je.
Donnerstag, Juli 28, 2005
temporäre schizoaffektive störung?
Manchmal sind es kleine Dinge, die einen wunderlich machen, anderen aber wahrscheinlich gar nicht auffallen. Gehen wir doch oft zu mehreren in die Mensa. Nun über das Essen dort lässt sich streiten, eigentlich ist es stets ungenießbar, aber Mensa ist ja mehr. Mensa ist Sozialkontaktstelle. Nur fragt man sich manches mal, was für Sozialkontakte man dort eigentlich trifft. Ich will mich ja nicht beklagen, aber, vielleicht ist es ja nur Zufall, in den letzten Tagen hat sich nie jemand mir gegenübergesetzt. Man kennt das ja zu Genüge. Päarchen lässt man sich selbstverständlich gegenüber sitzen. Oder beste Freunde oder Menschen die sich selten sehen. Oder aber man setzt sich nach Reihenfolge des Auftretens immer einander gegenüber bzw. beim Zutreffen sich gegenüber sitzenden Menschen nebenhin.
Doch diese allgemein gültigen Regeln scheinen außer Kraft zu treten, wenn ich involviert bin. Höhepunkt gestern: Der Liebling und ich treffen C. in der Mensa, gehen zu dritt zum Tisch. Der Liebling setzt sich C. gegenüber. T. kommt später dazu. Nun welchen Platz nimmt sie ein? Etwa den mir gegenüber? Weit gefehlt. Lieber selbst kein Gegenüber als mich.
Und da beginne ich mich zu fragen, ob das gerade alles Zufall ist, ich etwa überreagiere oder mich gar das alles nur einbilde. Es könnte ja sein, ich habe eine Realitätsverzerrung und eigentlich streiten sich die Leute darum mir gegenüber zu sitzen und ich blicke stets in mir vertraute Gesichter, die ich nur nicht wahrnehme. Vielleicht werde ich verrückt.
Doch diese allgemein gültigen Regeln scheinen außer Kraft zu treten, wenn ich involviert bin. Höhepunkt gestern: Der Liebling und ich treffen C. in der Mensa, gehen zu dritt zum Tisch. Der Liebling setzt sich C. gegenüber. T. kommt später dazu. Nun welchen Platz nimmt sie ein? Etwa den mir gegenüber? Weit gefehlt. Lieber selbst kein Gegenüber als mich.
Und da beginne ich mich zu fragen, ob das gerade alles Zufall ist, ich etwa überreagiere oder mich gar das alles nur einbilde. Es könnte ja sein, ich habe eine Realitätsverzerrung und eigentlich streiten sich die Leute darum mir gegenüber zu sitzen und ich blicke stets in mir vertraute Gesichter, die ich nur nicht wahrnehme. Vielleicht werde ich verrückt.
Montag, Juli 25, 2005
Vom Regen in die Traufe
Dachte ich doch, nach dem kardiologischen Desaster letzte Woche beim Praktikum könne es nicht mehr schlimmer und langweiliger werden, sah ich mich heute einem Hausarzt gegenüber, der mir die Allgemeinmedizin binnen einer Woche ans Herz legen soll. Der erste Schock traf mich, als ich das Praxisschild las. Neben seinem Namen und seinen Öffnungszeiten war da noch vermerkt er sei spezialisiert auf Homöopathie und Akupunktur.
Nun denn. Dagegen habe ich ja nicht grundsätzlich was, aber weshalb muss man die Leute eine halbe Stunde lang Sauerstoff einatmen lassen, was nun keinen langfristigen Effekt aufweisen wird, das aber Sauerstofftherapie nennen und den armen zumeist alten Menschlein viel Geld abknöpfen. Oder Blut abnehmen, mit UV-Strahlen beschießen und dann wieder reinfundieren, oder ein Wasser-Salz-Fussbad mit elektrischen Schwingungen? Angeblich soll das die Giftstoffe aus dem Körper via Füße ziehen. Und bei jedem Wehwechen schnell noch die Immunsystem aufbauende Homöopathische Schnelltinktur.
Bei zu hohen Fettwerten wird auch schon mal über die allgemeingültigen Empfehlungen eines Statins hinweggesehen, das Medikament mache ja so viele Nebenwirkungen. Mehrere Impfungen auf einmal? NIEMALS. Der Körper braucht doch Zeit.
Ja. Ich auch.
Nun denn. Dagegen habe ich ja nicht grundsätzlich was, aber weshalb muss man die Leute eine halbe Stunde lang Sauerstoff einatmen lassen, was nun keinen langfristigen Effekt aufweisen wird, das aber Sauerstofftherapie nennen und den armen zumeist alten Menschlein viel Geld abknöpfen. Oder Blut abnehmen, mit UV-Strahlen beschießen und dann wieder reinfundieren, oder ein Wasser-Salz-Fussbad mit elektrischen Schwingungen? Angeblich soll das die Giftstoffe aus dem Körper via Füße ziehen. Und bei jedem Wehwechen schnell noch die Immunsystem aufbauende Homöopathische Schnelltinktur.
Bei zu hohen Fettwerten wird auch schon mal über die allgemeingültigen Empfehlungen eines Statins hinweggesehen, das Medikament mache ja so viele Nebenwirkungen. Mehrere Impfungen auf einmal? NIEMALS. Der Körper braucht doch Zeit.
Ja. Ich auch.
Sonntag, Juli 24, 2005
Freitag, Juli 22, 2005
autoinduzierte Amnesie
Eigentlich wollte ich gerade einen Blog über die letzte total sinnlose Woche schreiben und über den deprimierenden bzw. Ärgernis erregenden Wochenausklang heute, doch habe ich nun beschlossen, dass Verdrängen besser ist als Auslutschen und nun beabsichtige das ganze zu vergessen und mich meines Lebens zu erfreuen.
Mittwoch, Juli 20, 2005
petsolution
Anknüpfend an die dummen Katzen nun die endgültige Möglichkeit, sein Haustier abzuschieben. Denn wer kennt das nicht. Die neu gekauften Katzen verursachen Allergien, der frisch erworbene Hund beißt den Sprössling in die Nase und verursacht ewige Narben, die vom Quälgeist geforderten Hasen interessieren ihn nach dem ersten Stallausmisten nicht mehr.
Die Lösung sein unliebgewordenes Tier endlich loszuwerden, petsolution.
Die Lösung sein unliebgewordenes Tier endlich loszuwerden, petsolution.
Dienstag, Juli 19, 2005
Zu Tode betrübt
Ich mag es ja so gar nicht, überhaupt nicht, nicht im geringsten. Ach, ich finde es ganz unverzeilich und unglaublich gemein. Ich ging gerade zum Bäcker, um an diesem Tag wenigstens etwas gutes zu mir zu nehmen und bestellte ein SCHOKOcroissant. Und wie enttäuscht bin ich nun, da das SCHOKOcroissant zuhause nach dem Auspacken nur noch ein banales gemeines garstiges Croissant war?
Montag, Juli 18, 2005
Katzen
Als ich mit dem Fratzling vor kurzem auf dem Balkon über das Leben philosophierte, da kam uns ein Wort in den Sinn, dessen Herkunft wir uns nicht einig waren, wurde es nun erst in der tierischen Bedeutung gebraucht oder in der menschlichen. Um welches Wort es sich handelt will ich lieber nicht verraten, aber weshalb ich das schreibe: auf unserer Recherche sind wir auf eine lustige Website gestoßen, die proklamiert man solle Sachen auf seine Katze legen und sie dann fotografieren. Also mir fallen da spontan ein Bus oder einen Panzer ein oder ein Zementmischer oder ein Kochtopf mit siedendem Wasser, aber schaut doch selbst rein .

Sonntag, Juli 17, 2005
Montag, Juli 11, 2005
Armand
Also ich weiß ja, dass bestimmten Minderheiten gewisse Eigenschaften zugeschrieben bzw. nicht mit in Verbindung gebracht werden. Aber eigentlich hatte ich nicht das Gefühl ich würde das nicht erfüllen. So kann ich doch meine Kommode selbst abschleifen und neu streichen, tapezieren, ja sogar Bauschutt schleppen oder stets alle Weinflaschen und andere fest verschraubte Behältnisse öffnen.
Doch heute scheinen mich meine Gene wieder einzuholen. Ich wollte mein Rad reparieren. Es hatte einen Platten und zwar nur vorne. Einfach also. Das dachte ich auch. Ich habe den Mantel mit extra Plastikdingern abgemacht, so dass man nicht den Schlauch gleich mit aufritzt. Dann habe ich mich an die Anleitung des Klebedings gehalten und nach Auffinden des einzigen Loches ebendieses verklebt. Und die Welt war gut. Solange bis ich mit dem Säubern des nun wieder schicken Rades fertig war und entdecken musste, dass die zuvor eingepumpte Luft innerhalb der halben Stunde des Schönmachens wieder entwich…
Ich hab´s so satt. Letztes mal als ich die Bremsen wechselte waren danach der Mantel aufgeritzt, weil sie danach zu tief angebracht waren. Vielleicht mag ja mein Rad mich nicht.
Doch heute scheinen mich meine Gene wieder einzuholen. Ich wollte mein Rad reparieren. Es hatte einen Platten und zwar nur vorne. Einfach also. Das dachte ich auch. Ich habe den Mantel mit extra Plastikdingern abgemacht, so dass man nicht den Schlauch gleich mit aufritzt. Dann habe ich mich an die Anleitung des Klebedings gehalten und nach Auffinden des einzigen Loches ebendieses verklebt. Und die Welt war gut. Solange bis ich mit dem Säubern des nun wieder schicken Rades fertig war und entdecken musste, dass die zuvor eingepumpte Luft innerhalb der halben Stunde des Schönmachens wieder entwich…
Ich hab´s so satt. Letztes mal als ich die Bremsen wechselte waren danach der Mantel aufgeritzt, weil sie danach zu tief angebracht waren. Vielleicht mag ja mein Rad mich nicht.
Sonntag, Juli 10, 2005
Tauben
Vor vielen Jahren, als die Rosen noch jung waren und die Lieblinge sich kennen lernten und ihre erste große Reise machten, waren sie von bestimmten Wesen dermaßen beeindruckt, dass sie über sie ein Gedicht verfassten. Nun, da Camus sich in seinem Blog mit Tauben beschäftigt, dachte ich als Hommage an die guten alten Zeiten veröffentliche ich das bisher verkannte Meisterwerk.
Weisheit
Ihr anmutig silbergraue
Geschöpfe Gottes.
Ratten der Lüfte.
Flink, flugs, frei.
Von der Muse geküsst
Seid ihr in die Welt geworfen
Uns zu verzücken.
Keck, klug, Krümel.
Euer Gefieder im Wind,
das Schlagen der Schwingen,
die Beinchen im Wasser.
Pluster, Pick, Plätze.
Baguette, Karotten, Wein,
Bohnen, Kuchen, Kugel
Ihr wisst was geil ist.
Gurren, Gacker. Gulp.
Yolinde, Gelb und Isis,
Aggression, Flucht und Wankel.
Die drei Grazien
Wasser und Wein
Öffne die Taube,
sie zeigt dir den Weg
Darm, Herz und Niere.
Dummheit.
Weisheit
Ihr anmutig silbergraue
Geschöpfe Gottes.
Ratten der Lüfte.
Flink, flugs, frei.
Von der Muse geküsst
Seid ihr in die Welt geworfen
Uns zu verzücken.
Keck, klug, Krümel.
Euer Gefieder im Wind,
das Schlagen der Schwingen,
die Beinchen im Wasser.
Pluster, Pick, Plätze.
Baguette, Karotten, Wein,
Bohnen, Kuchen, Kugel
Ihr wisst was geil ist.
Gurren, Gacker. Gulp.
Yolinde, Gelb und Isis,
Aggression, Flucht und Wankel.
Die drei Grazien
Wasser und Wein
Öffne die Taube,
sie zeigt dir den Weg
Darm, Herz und Niere.
Dummheit.
Samstag, Juli 09, 2005
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