Sonntag, Juli 30, 2006

Schafe an der Uni



Frau Fuchs hat drei Schafe auf dem FH-Campus einquartiert. Das sind die „Hochschultiere“, die seit April auf einer Wiese hinter dem Fachgebäude Design grasen. Das Mutterschaf namens Frau Wolle und die beiden Lämmer Ovis und Wahlessen 2 sorgen dort dafür, dass der Rasen kurz bleibt. Die Namen wurden aus 150 Vorschlägen von Studenten ausgewählt.

Wie stärken Schafe die „soziale Verantwortlichkeit“?Die Studenten sollen die Schafe gemeinsam versorgen. Sie sind für die Fütterung zuständig - auch am Wochenende kommen Studenten zur Schafpflege an die Hochschule. Vergangenes Semester haben sich 35 Studenten um die Versorgung gekümmert. Sie haben zum Beispiel die Zäune versetzt, wenn eine Stelle abgegrast war. Die anfallenden Kosten werden mit dem Geld bestritten, das sonst für die Rasenpflege ausgegeben wird.
Mehr dazu gibt es hier.

Ich will auch ein Schaf an der UNI!

Kommentare:

失踪 hat gesagt…

das ist pädogisch unmöglich. ich führe folgende argumente an:

1. dass frau fuchs das gemacht hat lässt mich skeptisch werden. nicht dass die schafe mal als mensafrass enden.
2. auch der name "wahlessen 2" ist ungeschickt gewählt, er spricht nun nicht in noch deutlicher form für frau fuchs appetit sondern weckt auch bei den studenten die fleischeslust.

es ist ein unding, dass die universität sich dieser implikationen entzieht und so ihre gesellschaftliche vorbildfunktion ins barbarische parsifliert.

Herr K. hat gesagt…

aber die studenten haben sich doch den namen selbst ausgedacht. ich denke wahlessen 2 soll eben gerade durch diese diskrepanz aufmerksamkeit erhaschen. wie du siehst hat es funktioniert.

失踪 hat gesagt…

die studenten haben sich 150 namen ausgedacht. ausgesucht hat sie jemand anders. ich vermute, dass frau fuchs das war.

und bevor jemand die pädagogischen vorteile der tierhaltung auf die schafwiese führt: es sind studenten. die hatten in ihrer jugend alle musikunterricht und freizeitsport und haustiere en masse. also bitte.
ich nenne das kuschelpädagogik und die hat an einer uni nichts zu suchen. da müssen schon andere gründe her, wissenschaftliche. aber frau fuchs möchte ja keinen zweiten glennkill schreiben. sie möchte die schafe fressen.